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22. Januar 2012, Gottesdienst in St. Ansgar
St. Ansgar im Hansaviertel zeigte sich noch mit dem Schmuck eines liebevoll gestalteten Weihnachtsbaumes, was diesem schlichten schönen modernen Kirchbau wohltuende Wärme verlieh.
Unter der Leitung von Michael Witt, leistete die ökumenische Seniorenkantorei, an der Orgel Martina Ludwig, den musikalischen Beitrag zu diesem Gottesdienst.
Zum Eingang erklang 'Kommt herbei' im Satz von Wolfram Menschick für Chor und Gemeinde.
Das Ordinarium war die Messe 'Ne Timeas Maria' von Giovanni Giacomo Gastoli /1550-1622), das Credolied 'Wir glauben Gott im höchsten Thron' wurde im Wechsel mit der Gemeinde im Satz von Christian Lahusen gesungen.
Das Offertorium begleitete 'Mir nach, spricht Christus, unser Herr (nach J.H. Schein) und den Kommuniongang 'Ave verum' von William Byrd (1543-1623).
Wir wurden schon vor unserem Einsingen mit Kaffee empfangen und konnten uns nach dem Gottesdienst noch an der lebendigen Gemeinde erfreuen. Danke.
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GR/MW
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Estomihi 2012, Gottesdienst in St. Marien
Am 19. Februar gestaltete die Ökumenische Seniorenkantorei musikalisch den Abendmahlsgottesdienst in St. Marien unter der Leitung von Michael Witt, an der Orgel Daniel Clark.
Zum Eingang erklang das Präludium in C von J. S. Bach (BWV 547), direkt gefolgt vom Eingangslied 'All Morgen ist ganz frisch und neu' im Wechselgesang von Gemeinde und Chor.
'Kyrie', 'Sanctus' und 'Agnus Dei' war der Missa "Ne Timeas Maria" von Giovanni Giacomo Gastoldi entnommen.
Wieder im Wechsel zwischen Gemeinde und Chor sangen wir 'Lasset uns mit Jesus ziehen', 'Wohl denen, die da wandeln' und 'Dir, dir, o Höchster, will ich singen'.
Die Predigt wurde eingeleitet durch die Motette von Heinrichs Schütz: "Herr, auf dich traue ich", das Abendmahl begleitete: "Ich bin ein rechter Weinstock", ebenfalls von Heinrich Schütz.
Fantasi und Fuge von Carl Philipp Emanuel Bach in c-moll beschlossen den Gottesdienst, der durch die Taufe von Emil Jonathan sein besonderes Gepräge erhielt.
Die dankenden Worte des Zelebranten Pfarrer Gregor Hohberg für die musikalische Gestaltung haben uns gefreut - die Kirche ist für uns schon so etwas wie eine Heimat für unseren Gesang geworden.
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GR/MW
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25. März 2012 - "Der Tod Jesu" von Carl Heinrich Graun in der St. Hedwigs-Kathedrale
Am 21. März verstarb unser hochverehrter Chorleiter, Michael Witt, DKM i.R. im Alter von 72 Jahren.
Das letzte Werk, das wir mit ihm einstudiert haben, war die Passionsmusik von C.H. Graun, "Der Tod Jesu".
Der Nachfolger von M. Witt im Amt, DKM Harald Schmitt, stellte sich sofort zur Verfügung, um mit uns dieses Werk sozusagen als 'Requiem' für ihn zur Aufführung zu bringen.
Es musizierten:
Christine Wolff - Sopran, Susanne Langner - Mezzosopran, Hannes Böhm - Tenor, Jörg Gottschick - Bass,
Ökumenische Seniorenkantorei Berlin, Ensemble für Alte Musik, Continuo - Wolfgang Flügel
Leitung: Harald Schmitt.
Dieses mittlerweile fast in Vergessenheit geratene Werk von Graun zu diesem Zeitpunkt und aus diesem Anlass zu singen, erforderte von allen Teilnehmern ein Höchstmaß an emotionaler Kontrolle, um musikalisch weiterzugeben, was wir im Sinne von Michael Witt weitergeben wollten.
Die Solisten und Instrumentalisten brachten mit ihrem Einsatz ihre tiefe Verbundenheit mit ihm zum Ausdruck.
Es war das schwerste Konzert in meinem Leben, aber wir haben es alle durchgestanden im Gedenken an ihn, es war eine musikalisch wunderbare Zeremonie, ein wirklich würdevolles 'Requiem', die Kathedrale war voll und die Zuhörer tief ergriffen.
Das merkten wir beim Auszug, Beifall wurde schon im Vorfeld als nicht erbeten angesagt, aber als wir dann nach einer längeren Endpause auszogen, erhoben sich alle Zuhörer.
Heute kann ich einfach nicht sachlich schließen: Meine Seele ist zutiefst betrübt, ich habe nicht nur einen unnachahmlichen Chorleiter verloren, ich habe einen unersetzlichen Freund verloren.
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GR
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Ostermontag in der St. Dominicus-Kirche
Wieder einmal sangen wir Ostermontag in St. Dominicus, in der Gemeinde, die uns immer so warm empfängt.
Die Gottesdienstgestaltung ermöglichte sich nach dem Tod von Michael Witt dadurch, dass Gernot Süßmuth bereit war, das Dirigat zu übernehmen.
Das Collegium Musicale musizierte mit uns, ebenso die Solisten Katherina Müller (Sopran), Dörte Haring (Alt), Kai Rotherberg (Tenor) und Jonathan de la Paz (Bass), am Klavier Stefan Flügel, an der Orgel Wolfgang Flügel.
Das Ordinarium war die Missa brevis (KV 275) von W. A. Mozart, zur Kommunion erklang die Kirchensonate (KV 68).
Pfarrer Tippelt gelang es, durch seine Einführung, die Fürbitten, seine Predigt, diesen Gottesdienst zu einem nachträglich nachdenklichen, anrührenden (mancher konnte die Tränen nicht unterdrücken), aber auch fröhlichen Requiem für Michael Witt zu machen, es gelang ihm sogar, uns zu einem 'Ostergelächter' zu verführen in der Schilderung, wie Michael Witt und Wolfgang Amadeus Mozart oben gemeinsam sich unseren Gesang anhörten und beurteilten.
Es kann nicht ganz schlimm gewesen sein, denn die Gemeinde bedankte sich mit anhaltendem Beifall.
Dank sei allen Instrumentalisten und Solisten, dass sie uns auch nach Michael Witts Tod so treu bleiben und unter schwierigsten Bedingungen ihr Bestes geben.
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GR
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Wahl des Chorrates
Am 12.04.2012 hatten wir nach der Chorprobe eine umfassende Diskussion über die Gründung eines Chorrates, an der dankenswerterweise auch Dr. Hiller teilnahm und uns wichtige Hinweise gab.
Eine Woche später, am 19.04.2012, haben wir einen Chorrat gewählt.
Es kandidierten 9 Personen, von denen 7 gewählt werden sollten.
Jeder der Anwesenden konnte also bei dieser Wahl maximal 7 Stimmen vergeben.
Wir hatten uns vor der Wahl darauf geeinigt, dass die überzähligen 2 Personen automatisch Nachrücker sind und im Bedarfsfall ein Mitglied des Chorrates vertreten werden.
An der Wahl haben sich 38 von 60 Chormitgliedern beteiligt.
Es wurden in den Chorrat gewählt:
Behrens, Katharina (S)
Schmidt, Werner (B)
Witt, Bettina (A)
Redzich, Gerlinde (T)
Lillge, Barbara (A)
Schwabe, Maria (S)
Jaenicke, Angela (A)
gewählte Vertreterinnen sind:
Dengler, Helga (S)
Wulf, Charlotte (A)
Am 26. April konstituierte sich der Chorrat und legte die Aufgabenverteilung fest:
Sprecher: Werner Schmidt
Finanzen und Dressverwaltung: Barbara Lillge
Programmgestaltung: Katharina Behrens, Angela Jaenicke und Maria Schwabe
Notenverwaltung: Bettina Witt (mit Hilfe von Jürgen von Schönermark)
PR: Gerlinde Redzich (mit Homepagepflege von Ilse Lindemann)
Solisten- und Instrumentalistenkontakt: Bettina Witt und Gerlinde Redzich
Wir hoffen, bald Unterstützung von einem neuen Chorleiter zu bekommen, aber vorläufig müssen wir allein versuchen, unseren Chor zusammenzuhalten und im Sinne von Michael Witt weiterzuführen.
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GR
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Christi Himmelfahrt 2012 in Hohenzollern, Wilmersdorf
Christi Himmelfahrt haben wir den Gottesdienst in Hohenzollern musikalisch gestaltet.
Mit uns musizierte das Bläserensemble von St. Hedwig unter der Leitung von Johann Plietzsch, an der Orgel Arno Schneider, die Gesamtleitung hatte Katharina Behrens.
Eingangs erklang die doppelchörige Motette von Philipp Dulichius: 'Omnes gentes, plaudite manibus'.
Nach der Begrüßung sangen wir den 150. Psalm in der Vertonung von Arnold Mendelssohn: 'Lobe den Herrn'.
Kyrie und Gloria waren der 'Missa antiqua für Chor und Bläser' von Wolfram Menschick entnommen.
'In großer Kraft, Herr Jesu Christ' im Satz von Bartholomäus Helder, 'Jesus Christus herrscht als König' und 'Wunderbarer König', beides im Satz von Michael Witt, beendigten dann den chorischen Einsatz.
Abschließend spielte Arno Schneider eine wunderschöne Improvisation zum Abschlusslied.
Es war ein sehr festlicher Gottesdienst, eine Freude, in dieser beeindruckenden Architektur, geprägt durch die vielen Farbeffekte, zu musizieren.
Ganz besonderen Dank an unsere Chorschwester Katharina Behrens (S), die es uns ermöglicht hat, diesen Gottesdienst durchzuführen. Wir hoffen alle, dass sie uns auch weiterhin - natürlich nicht übermäßig, das wäre anmaßend - ihr Können zur Verfügung stellt.
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GR
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