Freude am Glauben und Leidenschaft für die Musik
20 Jahre Ökumenische Seniorenkantorei Berlin
„Wir blicken zurück auf wunderbare, beglückende Erlebnisse …“
schreibt Harald Dubrowsky, Vorsitzender der Ökumenischen Seniorenkantorei Berlin (ÖSK), zum 20-jährigen Jubiläum. Die derzeit 57 Sängerinnen und Sänger führen fort, was unter der Leitung von DKM Michael Witt begonnen wurde. „Musica Sacra“ – unabhängig von konfessioneller Bindung.
Als „hoffnungsvolles Zeichen dafür, wie Musik Brücken bauen kann“, blickt Martin Rathmann, Referent für Kirchenmusik im Erzbistum Berlin auf die ÖSK. Für die Zukunft wünscht er ihr Schwung und Freude am gemeinsamen Musizieren, eine starke Stimme in der ökumenischen Zusammenarbeit – und Gottes Segen.
Ein bewundernswertes Beispiel dafür, wie die Liebe zur Chormusik jenseits von Alter und Konfession Menschen begeistert, sieht Christoph D. Ostendorf in der ÖSK. Der Kreiskantor im Evangelischen Kirchenkreis Berlin Stadtmitte lobt die Sängerinnen und Sänger als „ein Ensemble, das Freude am Glauben und Leidenschaft an der Musik vermittelt“.
Beim Festakt im Evangelischen Kirchenforum begrüßt Harald Dubrowsky die Ehrengäste Martin Ludwig und Martin Rathmann als Vertreter des Erzbistums Berlin, Kilian Nauhaus und Christoph Ostendorf vom evangelischen Kirchenkreis Berlin Mitte und Dietmar Hiller als langjährigen Begleiter sowie die aktiven und ehemaligen Sängerinnen und Sänger des Chores.
Im Gottesdienst in St. Marien am ersten Sonntag nach Epiphanias dankte Pfarrer Michael Kösling der Seniorenkantorei für ihren Gesang. Gott zu loben, zu bitten und zu preisen habe für sie einen festen Platz im Leben. Zusammen mit einem Ensemble aus fünf Streichinstrumenten und einer Oboe erklangen im Gottesdienst folgende Werke:
- „Drei Kön‘ge“ von Peter Cornelius
- „Ehre und Preis“ von Johann Sebastian Bach
- „Christmas Lullaby“ von John Rutter
- „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy
- „Jesus bleibet meine Freude“ von Johann Sebastian Bach mit weihnachtlichem Text
An der Orgel spielten Dietmar Hiller und Christoph D. Ostendorf. Die musikalische Leitung hatte Christoph Möller.